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wandern macht geschichte – ausbau historischer kulturwege
ein aktueller beitrag zum forcierten ausbau historischer kulturwege in den alpen – ein thema, dem sich auch das projekt “silvretta historica” versucht anzunehmen…
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nachhaltigkeit im tourismus…
ein aktueller beitrag von b. loderer zur laufenden diskussion im bündner tourismus…
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wasserkraft in der silvretta – neues pumpspeicherwerk obervermunt II
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3400 jahre alte quellfassung von st. moritz in zürich
einer der bedeutendsten prähistorischen funde aus dem alpenraum, die bronzezeitliche quellfasssung von st. moritz, ist zur wissenschaftlichen erforschung und dokumentation vergangene woche ins sammlungszentrum des schweizerischen nationalmuseums nach affoltern a. albis/ZH transportiert worden.
weitere infos hier
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exkursion nach ramosch verschoben – sa. 22.6.
die exkursion “mauern und ähren – geschichteN um ramosch” ist um eine woche verschoben auf sa. 22. juni 2013, 10 bis 17 uhr.
weitere informationen bei der historischen gesellschaft graubünden.
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steinzeitjäger im wanderweg
in der aktuellen ausgabe 2/2013 der zeitschrift terra grischuna ist ein beitrag zu einer im sommer 2010 untersuchten alpinen fundstelle in der val forno im oberengadin/bergell erschienen.
m. cornelissen/t. reitmaier, steinzeitjäger im wanderweg. terra grischuna 2/2013, 68-71.
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as_dossier: alpine archäologie in der silvretta
in der aktuellen ausgabe der zeitschrift archäologie schweiz ist ein 12-seitiger beitrag zur “alpinen archäologie in der silvretta” erschienen.
das heft as 36.2013.1 kann hier bezogen werden.
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silvrettabeitrag auf ARTE?!
vor kurzem wurden wir von einer deutschen produktionsfirma angefragt, die einen beitrag über luftbildarchäologie für die wissenschaftssendung x:enius auf dem sender ARTE produziert. dabei soll auch das fernerkundungsprojekt in der silvretta vorgestellt werden, das an der universität konstanz angesiedelt ist. wir sind gespannt und freuen uns darauf!
- Punktfelder Steinsberg
- die piloten david novak und wilfried hartmann
- wilfried hartmann und olga chesnokova bei tests des uav in sur en
- wilfried hartmann bei den vorbereitungen für den flug
- das unbemannte fluggerät in aktion, 21. juni 2011
- Oktokopter wird nach Plan da Mattun getragen
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zurück zu den wurzeln…
am samstag 9. märz gibts wieder einmal einen vortrag zu “neues altes aus den alpen – alpine archäologie in der silvretta”, und zwar an der jahreshauptversammlung der bayerischen gesellschaft für unterwasserarchäologie.
gasthaus pölt, feldafing am starnberger see/D, ab 15 uhr.
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Auf den Spuren der Steinzeitjäger…
einen beitrag zu den in den vergangenen jahren in der silvretta untersuchten, steinzeitlichen jagdlagern gibts in der aktuellen ausgabe der zeitschrift “jagd und natur”, dem schweizer jagdmagazin.
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Mauern und Ähren: Landschaft und Geschichte um Ramosch
ein ausblick auf den sommer und eine führung im unterengadin in zusammenarbeit mit der historischen gesellschaft von graubünden:
Samstag 15. Juni 2013, ca. 10–17 Uhr, Ramosch
Mauern und Ähren: Landschaft und Geschichte um Ramosch
Exkursion/Führung von Dr. Thomas Reitmaier, Kantonsarchäologe GR
Detailprogramm folgt. Literaturtipp hier
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Sie opfern die Alpen
Ein Beitrag in der ZEIT zu aktuellen Entwicklungen in unserem Arbeitsgebiet Fimbertal/Ischgl - geplante Erschliessung des Piz Val Gronda.
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silvretta_grabung_fimbertal_august_2010
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silvretta-ausstellungen 2013
mitten im weissen winter bereits ein ausblick auf den sommer und herbst: die seit 2010 bereits in ardez, galtür und zuletzt in chur gezeigte sonderausstellung “letzte jäger, erste hirten” wird in diesem jahr an zwei weiteren stationen im kanton graubünden zu sehen sein.
im juli/august im museo moesano s. vittore/misox (auch in italien. übersetzung)
im september/oktober im museum la tuor samedan/oberengadin (mit einem modul zu alpinen neuentdeckungen aus dem val forno, val languard und berninapassgebiet)
weiterhin erhältlich ist die begleitpublikation zur ausstellung im buchverlag südostschweiz.
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horizont 2015 – tagung in basel am 18. januar 2013
Das Projekt HORIZONT 2015 hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen und Organisationen der Schweizerischen Archäologie zu verbessern.
2012/13 ist Halbzeit für das Projekt – der geeignete Moment, eine Zwischenbilanz zu ziehen: Welche Aktivitäten haben stattgefunden? Was wurde erreicht? Wo haben sich Widerstände ergeben? Welche Zielsetzungen sollen bis zum Projektende 2015 noch erreicht werden?
Eine der aktuellen Herausforderungen der Schweizer Archäologie ist die Verbesserung der überregionalen und institutionenübergreifenden archäologischen Forschung und Zusammenarbeit. Im Rahmen der Tagung soll hier ein zusätzliches Schwerpunkthema gesetzt werden.
Weitere Informationen finden sich hier – wir berichten auch über die Erfahrungen im Silvrettaprojekt.
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Tagung – “Geoscience meets Archaeology”
Samstag 26. Januar 2013
CH-QUAT Treffen in der alten Universität Basel,
Rheinsprung 9/11, Hörsaal 118
Thema: “Geoscience meets Archaeology”
Archäologische Untersuchungen bieten immer wieder unerwarteten Zugang zu natürlichen Archiven, die für die Quartärforschung oft unberücksichtigt bleiben. Die Bedingungen bei archäologischen Ausgrabungen gewähren meistens ausgezeichnete Rahmenbedingungen für eine Vielzahl von interdisziplinären Untersuchungen. Die kommende Tagung soll den wissenschaftlichen Austausch und das gegenseitige Verständnis vertiefen sowie eine Brücke zwischen Archäologen und Erdwissenschaftlern schlagen, die über die Wechselwirkung vom Mensch und seiner quartären Umwelt arbeiten. Was können wir von den Methoden und Techniken der Anderen lernen und wie werden unsere Feld- und Labordaten in anderen Disziplinen interpretiert?
So wie letztes Jahr werden zu diesem Kernthema die Vorträge durch eingeladene ReferentInnen aus Universitäten und öffentlichen Institutionen gehalten. Insbesondere möchten wir auch Studenten (BSc/MSc/PhD) ermutigen, ihre laufenden Arbeiten in einer Poster-Session vorzustellen. Beiträge können auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch sein.
Auch das Silvrettaprojekt wird vertreten sein!
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Ältester Nachweis für Käseherstellung – derzeit in Polen…
Das Thema der frühen Milchverarbeitung und Käseproduktion ist derzeit auch in anderen Gebieten sehr gefragt, etwa in Polen – aktuell sind wir dabei, für das keramische Fundmaterial aus der Silvretta bzw. dem Unterengadin entsprechende Analysen durchführen zu lassen (s. die Beiträge zum Silvrettaprojekt zuletzt in der NZZ am Sonntag sowie in der Süddeutschen).
Nachfolgend eine Meldung von http://science.orf.at/stories/1709318/:
Schon vor 7.500 Jahren stellten Bauern im heutigen Polen Käse her. Das hat ein Forscherteam bei der Untersuchung von getöpferten Ausgrabungsfunden nachgewiesen. Durch die chemischen Analysen von Fettsäuren in dutzenden siebähnlichen Gefäßen sei die älteste bisher bekannte Käseproduktion festgestellt werden.
In Anatolien waren zwar noch ältere Milchreste in Gefäßen gefunden worden, die Herstellung von Käse aber ließ sich nicht nachweisen.
Die Studie in “Nature”:
“Earliest evidence for cheese making in the sixth millennium BC in northern Europe” von Melanie Salque et al., erschienen am 16. Dezember 2012.
“Vor dieser Studie war unklar, ob Vieh in Nordeuropa vor 7.000 Jahren wegen seiner Milch gehalten wurde”, sagte Melanie Sanque von der britischen Universität Bristol, eine der Autorinnen der Studie.
Zudem wurde der Genuss von Milchprodukten mit niedrigem Laktosegehalt in der prähistorischen Zeit bewiesen, betonte Co-Autor Peter Bogucki von der Princeton University. “Wir wissen, dass zu jener Zeit die meisten Menschen keine Laktose vertrugen. Die Herstellung von Käse ist eine besonders effiziente Methode, die Nahrungsstoffe der Milch zu nutzen, ohne durch die Laktose krank zu werden.”
Die Wissenschaftler hatten rund 50 durchlöcherte Tonscherben untersucht. Diese waren bei einer archäologischen Grabung im nordpolnischen Kujawien entdeckt worden.
fehlt noch ein projekt zu den ursprüngen des bündner fleisches…
tre
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Montafon Lesebuch
Vor kurzem ist eine neue Publikation erschienen, in die auch ein Beitrag aus dem Silvrettaprojekt Eingang gefunden hat.
T. Reitmaier/Ch. Walser, Der Schatz im Silvrettasee. In:
Außen- und Innenansichten eines außergewöhnlichen Tals.
Ausgewählt und zusammengestellt von Michael Kasper und Andreas Rudigier.Das Montafon Lesebuch ist das zwölfte der Reihe Vorarlberger Lesebücher “Lies, wo du lebst!”. Es stellt eine Annäherung an das Tal dar, die hinter die schrägen Kulissen des Eingangs blickt. Oberflächliche Schönwetterdarstellungen und Postkartenidyllen finden sie anderswo, die Ansichten der Autorinnen und Autoren sind subtileren Gehalts. Das Buch ist umfassende, informative aber ebenso unterhaltsam zu lesende Gesamtdarstellung: eine spannende Lektüre, die in jeden Haushalt gehört.
ISBN 978-3-901325-60-1
UVP: € 22,00
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Geschichte(n) aus dem Boden – Archäologische Streifzüge durchs Oberengadin – 4.12.2012
Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit mit der sensationellen Entdeckung der Gletscherleiche «Ötzi» 1991 eine neue Ära der alpinen Archäologie eingeläutet wurde. Der Erkenntnisgewinn aus den seither realisierten, oft stark interdisziplinär ausgerichteten Projekten und Untersuchungen ist beachtlich, und hat das Bild der frühen Alpenbesiedlung auch für Graubünden in vielem revidiert. Dennoch gibt es eine Reihe grundlegender Fragestellungen kultur- und umweltgeschichtlicher Art, die weiterhin unbeantwortet sind, sowie ganze Regionen wie das Oberengadin, in denen der archäologische Forschungsstand bislang immer noch unzureichend ist. Eine Reihe von Fundstellen insbesondere aus der Bronze- und Eisenzeit illustriert hier die grossräumige Durchdringung der Alpen und die intensive Verflechtung der heimischen Gebirgstäler im interregionalen Güter- und Informationsaustausch. Vegetationsgeschichtliche Untersuchungen erzählen vom langsamen Werden einer Landschaft seit dem Ende der letzten Eiszeit und verdeutlichen den starken menschlichen Einfluss über die letzten Jahrtausende. Der Vortrag gibt Einblick in die archäologischen Entdeckungen der letzten 100 Jahre, von Steinzeitjägern im Val Forno über die mittelbronzezeitliche Quellfassung in St. Moritz bis zu urgeschichtlichen Bergknappen.
Vortrag von Dr. Thomas Reitmaier, auf Einladung der Engadiner Naturforschenden Gesellschaft.
Dienstag, 4. Dezember 2012
20:00 Uhr
Auditorium der Academia Engiadina, Samedan
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urkäse – teil 2
derzeit sind wir dabei, ein projekt für die lipid-analysen unserer prähistorischen keramik vom 3. bis zum 1. jahrtausend v. chr. zu initiieren – die ursprünge der milchverarbeitung und der möglichen bergkäseproduktion interessieren momentan auch die presse. nach dem beitrag in der nzz am sonntag erscheint voraussichtlich am kommenden montag 19. nov. ein weiterer beitrag zu unserem projekt in der süddeutschen zeitung vom zürcher korrespondenten w. koydl.
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a so a kaas! – zu den ursprüngen der milchverarbeitung
etwas überraschend wurden wir diese woche von der nzz am sonntag angefragt. die redaktorin simone schmid arbeitet an einem beitrag zum ursprung und alter des schweizer käses und ist dabei auch auf die neuesten forschungen in der silvretta gestossen. die lipidanalysen an prähistorischer keramik aus unterschiedlichen fundstellen der silvretta sollen in den kommenden monaten beginnen, sodass 2013 erste ergebnisse zur frühen milchverarbeitung und möglichen käseproduktion im alpenraum vorliegen. parallel dazu werden derzeit die (sub)rezenten geräte und arbeitsschritte zur milchverarbeitung aus dem unterengadin dokumentiert und wissenschaftlich aufgearbeitet.
nachzulesen diesen sonntag 4.11. in der “nzz am sonntag”
tre
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Neue Publikation: Wirtschaft und Handel in den Alpen
Das aktuelle Sonderheft “Wirtschaft und Handel in den Alpen” der Zeitschrift “Archäologie in Deutschland” ist ganz der alpinen Archäologie gewidmet – im Kapitel zur frühen Hochweidewirtschaft sind auch Ergebnisse aus dem Silvrettaprojekt zitiert.
Wirtschaft und Handel in den Alpen
Die Alpen bedeuteten für den Menschen schon immer eine Herausforderung. Angelockt hat das an sich recht menschenfeindliche Gebiet aber schon Jäger und Sammler in der Altsteinzeit, die hier auf Beute aus waren. Später drangen Bauern und Hirten in klimatisch begünstigte Alpentäler vor, um im 5. Jahrtausend v. Chr. dann fast den gesamten Alpenraum zu besiedeln. Wie man sich den schwierigen Landschaftsverhältnissen bestens anpasste, um 4000 v. Chr. bereits Hochweiden nutzte und diese sukzessive in eine funktionierende Almwirtschaft einband, zeigen neueste Forschungen. Beachtlich waren seit dem 4. Jahrtausend auch die technischen Leistungen bei der Gewinnung und Verarbeitung von alpinen Bodenschätzen wie Feuerstein, Erz und Salz. Damit verband sich ein umfangreicher Fernhandel, der u.a. den transalpinen Verkehrswegen schon in der Bronzezeit große Bedeutung verlieh und manchem Alpental recht früh einen gewissen Wohlstand bescherte.
Von Andreas Lippert
112 Seiten mit rund 100 farbigen Abbildungen.
21 x 28 cm. Kartoniert
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22nd MEETING OF THE ALPINE IBEX EUROPEAN SPECIALIST GROUP, 26.-28.10.
Vom 26. bis 28. Oktober tagen internationale Steinbockexperten im Nationalparkzentrum in Zernez/Engadin-CH.
Zur Zeit der Gründung des Schweizerischen Nationalparks war das Bündner Wappentier in den Schweizer Alpen ausgerottet. Ab 1920 wurde Steinwild aus dem Tierpark St. Gallen auch im Nationalpark ausgesetzt. Eine vom 26. bis 28. Oktober im Nationalparkzentrum in Zernez stattfindende internationale Fachtagung befasst sich mit der Populationsentwicklung und dem Management des Steinbocks in den Alpen. Dabei gibt es am Samstag 27.10. (12.10-12.30) auch einen Vortag zu “Nicht vom Brot allein – Steinzeitjäger im Engadin”, der die neuen Fundstellen aus der Silvretta sowie weitere prähistorische Steinbockfunde/-jäger vorstellt.
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die berg komt er!
Niet de berg is het eeuwige, maar het verganglijke, het veranderende van de berg is het eeuwige. J. Slauerhoff
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reminder – ausstellung und tagung silvretta 2012 – reminder
Noch bis zum 14. Oktober läuft weiterhin die erfolgreiche Sonderausstellung “Letzte Jäger, erste Hirten – Hochalpine Archäologie in der Silvretta” im Rätischen Museum in Chur. Am kommenden Dienstag 25. September, 20 Uhr, findet dort zudem ein Vortrag zum Ausstellungsthema statt.
Die Begleitpublikation ist im Museum sowie im Buchverlag Südostschweiz erhältlich.

Noch einmal machen wir auch auf die erste Silvretta-historica-Tagung “Von der Wissenschaft zur Gastwirtschaft” aufmerksam, an der die Forschungsergebnisse und Ziele des Projektes der letzten Jahre präsentiert werden:
28. bis 30. September 2012, Partenen/Montafon – A
Seit 2010 erforscht das Projekt Silvretta Historica grenzüberschreitend die Geschichte der Silvretta-Region: von der Urgeschichte bis in die Neuzeit, von der Alp- zur Energiewirtschaft, von der Besiedlungsgeschichte zum Tourismus und von der Eiszeit bis zur Klimaerwärmung. Dabei baut das Projekt auf früheren Forschungen insbesondere der Universitäten Zürich und Innsbruck auf.
Von Beginn an wurde der Vermittlung der Forschungsergebnisse an eine interessierte Öffentlichkeit großer Wert beigemessen. Diesem Zweck soll auch ein öffentliches Kolloquium unter dem Titel “Von der Wissenschaft zur Gastwirtschaft” dienen, das wir vom 28. bis zum 30. September in Partenen, Montafon durchführen werden und zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Das Kolloquium wird öffentliche Vorträge sowie Exkursionen ins Gelände umfassen .
Organisation:
Michael Kasper (Montafoner Museen),
Karsten Lambers (Universität Konstanz),
Thomas Reitmaier (Archäologischer Dienst Graubünden)
Tagungsort: Vallülasaal, Partenen
Anmeldung/Kosten: Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für den Besuch der Vorträge nicht nötig. Anmeldungen für die beiden Exkursionen bis Donnerstag 27.9.2012 unter info@montafoner-museen.at.
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tisenjoch/ötztaler alpen, 3210 m – donnerstag, 19.9.1991, gegen 13.30
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Neue Silvrettapublikation erschienen!
Alpingeschichte der anderen Art.
Seit Jahrtausenden leben in den heimischen Alpen Menschen und ringen in harter Arbeit der Natur ihr tägliches Brot ab. Wenig scheint dabei so selbstverständlich wie die sommerliche Nutzung der reichen Hochweiden. Saftige Wiesen, grasendes Alpvieh, würziger Bergkäse – viele Elemente der alpinen Volkskultur sind bereits vor langer Zeit entstanden und prägen bis heute Identität und Lebensart. Doch die genauen Ursprünge der Alpwirtschaft sind bislang unbekannt. Seit 2007 untersucht ein breit angelegtes Forschungsprojekt die Silvrettagruppe zwischen dem Unterengadin, Paznaun und Montafon, um einem weissen Flecken auf der archäologischen Landkarte seine vergessene Vergangenheit zurückzugeben. Die handliche, reich bebilderte Publikation gibt Einblick in die spannende und moderne Wissenschaft und die vielseitigen Methoden im Hochgebirge. Insgesamt 17 Beiträge informieren über den aktuellen Stand des Forschungsprojektes in der Silvretta von 2007 bis 2012: von steinzeitlichen Jagdlagern und Spuren der ersten Hirten über die Entdeckung der ältesten Schweizer Alphütte im Fimbertal bis zum wieder aufgetauchten «Veltliner Hüsli» im Silvrettasee.
Letzte Jäger, erste Hirten
Hochalpine Archäologie in der Silvretta. Archäologie in Graubünden, Sonderheft 1 (Chur 2012).
Bestellbar beim: Südostschweiz Buchverlag, 296 Seiten, farbig
ISBN: 978-3-906064-05-5
Verkaufspreis: CHF 32.-/EUR 24.-
Vorzugspreis im Rätischen Museum zur Ausstellung ab 31.8.: Fr. 25.–
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1 Kommentar
Sonderausstellung Letzte Jäger, erste Hirten – Rätisches Museum Chur 2012
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Auf der Jagd nach dem perfekten Profil
Als Bamberger Praktikanten der Informationsverarbeitung in der Geoarchäologie hatten wir beide die Gelegenheit, in die meisten der in der Silvretta laufenden Projekte hinein zu schnuppern.
Zusammen mit Christoph machten wir uns auf, die bislang noch grauen, ununtersuchten Flecken der Karte mit archäologischen Informationen zu füttern. Auf unseren Feldbegehungen über hoch gelegene Alpweiden gelang uns die Entdeckung einiger Viehpferche, Hütten und Abrissituationen. Während uns selbst in der luftigen Höhe von 2500 Metern noch Kühe, Retro-Limodosen und Zahnpastatuben begegneten, gab es auch weniger erfolgreiche Touren. Im Gelände um Sent offenbarten sich uns keinerlei Spuren menschlicher Aktivität, wenn man von einem modernen Jagdunterstand absieht. Die Gefährdung mancher Fundstellen war offensichtlich – in einem neuzeitlichen Hüttenbefund etwa grasten Kühe, was die Foto- und Zeichendokumentation nicht einfacher gestaltete.
Für uns völlig neues Terrain betraten wir bei der Entnahme der Bohrkerne zur Sediment- und Pollenanalyse. Zunächst galt es, die wohldurchdachte Rohrkonstruktion per pedes an den Einsatzort zu bringen. Nach ausführlichen Sondagen entschied man sich für eine Entnahmestelle in sumpfigem Gelände. Für das kräftezehrende Einhämmern des Bohrers wurde das Team beim Anblick der Bohrkerne entschädigt – aus einem lugten sogar Holzreste hervor.
Neben den Archäologen, Geomorphologen, Geologen und Archäobotanikern war eine weitere Projektgruppe am Werk: Das Team um die Geographin Katja.
Sie hatte es sich zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen topographisch interessanten Stellen Bodenprofile anzulegen. So wollte sie umfassende Informationen zur Entstehungsgeschichte der in Val Tasna und Val Urschai vorkommenden Böden gewinnen. Dabei waren für sie sowohl unmittelbar durch den Menschen verursachte Spuren wie Brandschichten von Interesse als auch natürlich gewachsene Böden sowie Bodenverlagerungen, die Kolluvien. Auf der Jagd nach dem perfekten Profil gruben wir uns mit ihr einmal quer durch beide Täler und erwanderten Gebiete von 1800 bis auf 2500 Höhenmeter hinauf.
Während sich uns der offensichtlich menschenscheue Podsol kaum zeigen wollte, gelang es uns immerhin, einige größere Brandschichten und, bei einer harten Tour entlang eines sehr steilen Waldhanges, auch eine ordentliche Portion Pfifferlinge zu finden. Die geborgenen Holzkohlestücke sollen, sobald sich ein edler Förderer gefunden hat, dendro- und C14-datiert werden – die Pfifferlinge wurden bereits einem gerechten Zweck zugeführt.
Während unserer Zeit in der Silvretta stand nicht immer die Arbeit im Vordergrund. Als Rahmenprogramm unternahmen wir interessante Wanderungen, die uns die Landschaft und die archäologische Befunde näherbrachten. Wir besichtigten die Icepatches, wagten uns auf den Futschöl-Pass, besichtigten Schloss Tarasp und die Kirche in Lavin. Ausklingen ließen wir das Praktikum auf Schweizer Seite mit einem angenehmen Aufenthalt in der Therme zu Scuol, bevor die Arbeiten dann auf Österreichischem Boden fortgesetzt werden.
Elke und Mario, Studierende Univ. Bamberg
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wir sind wieder los… silvrettafinale 2012
seit samstag 28.7. sind wir mit einem kleineren team zurück in der silvretta – vieles ist vertraut hier, ist es doch die bereits 6. (!) und nun wirklich abschliessende kampagne, seit dem wir im sommer 2007 erstmals das gebiet kennengelernt haben. als basis dient uns wiederum das haus wachter in ardez, von wo aus wir die verschiedenen arbeiten im unterengadin bzw. der silvretta durchführen – im vordergrund der archäologischen arbeiten steht der abschluss von zwei grabungsschnitten im val urschai. einerseits wollen wir am grossen felsblock L1 am plan da mattun den seit 2009 geöffneten schnitt beenden – mit nutzungsnachweise über mehrere jahrtausende bis in die gegenwart – mit einem ersten spektakulären neolithischen pfeilspitzenfund! zudem untersuchen wir oberhalb der alp urschai unter einem grossen felsdach eine fundstelle weiter, die wir im vergangenen jahr erstmals entdeckt haben. feuerstellen und pfeilspitzen aus feuerstein datieren ins endneolithikum zwischen 2700 und 2200 v. chr. das besondere ist, dass wir hier auch keramikfragmente bergen konnten – ein schlüsselbefund also für die frage, seit wann in diesem gebiet neben jägern vielleicht auch erstmals hirten ihr weidevieh hier heroben sömmerten. es bleibt spannend.
mit dabei sind dieser tage auch kollegen der uni bamberg um prof. karsten lambers, mittlerweile ebenfalls langjähriger projektpartner, sowohl im rahmen des interreg-projekts als auch im climate-change-in-the-alps-projektes. zwei kleinteams unter der leitung von christoph walser bzw. katja kothieringer führen dabei einerseits die archäologische prospektion in den letzten noch verbliebenen „weissen flecken“ durch bzw. arbeiten an der fortsetzung eines bodenkundlichen transektes zwischen ischgl – fimba – urschai – tasna – ardez. schliesslich begleiten uns seit anfang der woche auch prof. ingmar unkel aus kiel bzw. dr. bertil mächtle aus heidelberg, die zusammen mit prof. jean nicolas haas und benjamin dietre gestern mittwoch im val urschai ein tiefgründiges moor aufwändig beprobt haben für weiterführende untersuchungen zur klima- bzw. vegetationsgeschichte. das wetter ist weiterhin sommerlich und wir hoffen, die arbeiten zu einem guten abschluss bringen zu können.
tre
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Silvretta Historica – Von der Wissenschaft zur Gastwirtschaft – Update
Das aktualisierte Programm zu unserer Silvretta-historica-Tagung im Herbst 2012 mit Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet sich hier.
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Silvretta Historica – Von der Wissenschaft zur Gastwirtschaft – 28. bis 30. Sept. 2012
Es freut uns, an dieser Stelle erstmals das detaillierte Programm der Silvretta-historica-Tagung “Von der Wissenschaft zur Gastwirtschaft” vom 28. bis 30. Sept. 2012 zu präsentieren. In diesem Rahmen werden erstmals die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre sowie die geplanten touristischen Angebote aller Projektpartner der Oeffentlichkeit präsentiert. Zwei halbtägige Exkursionen führen zudem in das Forschungsgebiet der Silvretta selbst.
Organisation: Michael Kasper (Montafoner Museen), Karsten Lambers (Universität Konstanz/Bamberg), Thomas Reitmaier (Archäologischer Dienst Graubünden)
Programm:
Donnerstag, 27. Sept. 2012: Anreise
Freitag, 28. Sept. 2012: Thema Wissenschaft
9.00-9.45 Eröffnung
9.45-10.30 Archäologie (Thomas Reitmaier, Christoph Walser)
Pause 10.30-11.00
11.00-11.45 Fernerkundung (Karsten Lambers)
11.45-12.30 Umweltgeschichte (Jean Nicolas Haas)
Mittagspause 12.30-13.00 (+ Lunchpaket)
13.00-17.00 Exkursion: Bielerhöhe-Silvrettastausee (Leitung: Lambers/Reitmaier)
20.00 Öffentlicher Vortrag: 10.000 Jahre Nutzungsgeschichte in der Silvretta (Thomas Reitmaier)
Samstag, 29. Sept. 2012: Thema Wissenschaft
9.00-9.45 Klimageschichte und Klimawandel (Martin Rutzinger)
9.45-10.30 Grenzüberschreitende Alpwirtschaft in MA und FNZ (Michael Kasper)
Pause 10.30-11.00
11.00-11.45 Geschichte des Alpintourismus und der Energiewirtschaft (Edith Hessenberger)
11.45-12.30 Handel, Verkehr, Wege (Dieter Petras)
Mittagspause 12.30-12.45 (+ Lunchpaket)
12.45-18.00 Exkursion Bielerhöhe-Saarbrückner Hütte (mit Anmeldung) (Leitung: Hessenberger/Kasper)
19.30 Gemeinsames Abendessen
Sonntag, 30. Sept. 2012: Thema touristische Vermittlung
9.00-10.30 Kurz-Inputs: Kulturlandschaft und Tourismus (Benno Furrer, Thomas Kaiser, Andreas Rudigier, Bruno Winkler) + Podiumsdiskussion
Pause 10.30-11.00
11.00-12.30 Inwertsetzung von Forschung im Tourismus + Vorstellung der touristischen Produkte aus dem Projekt + Schlussdiskussion (Oliver Mattle, Niculin Meyer, Urs Wohler)
Tagungsort: Vallülasaal, Partenen
Unterbringung: http://www.hochmontafon.eu/
Weitere Informationen bei den Veranstaltern (s. oben).
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Central alpine Mesolithic and threats to alpine archaeology – the summery of a presentation
rebloggt von hazelnut relations:
Every year on the second Friday of March about 150 Swiss prehistorians gather in Bern. This year they were made to look at, amongst other things, the red dots on the map be below. I made this map for a presentation Th. Reitmaier and I gave at the yearly meeting of Swiss Prehistorical Society (AGUS). Since the 1980s quite a few Mesolithic sites have been found in the central Alps of northern Italy.
Kopie eines Artikels von Hazelnutrelations zu der Fundstelle Bregaglia, Val Forno-Plan Canin und die Bedrohungen zu archäologischen Fundstellen in den Alpen.
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innaufwärts – archäologisches im oberengadin
das engadin ist bekanntlich reich an archäologischen fundstellen. ein überregional bedeutender fund ist die 1907 ausgegrabene und bis heute ausgezeichnet erhaltene quellfassung von st. moritz, errichtet vor ungefähr 3500 jahren. seit seiner bergung ist der einzigartige fundkomplex im engadiner museum ausgestellt. am ursprünglichen fundort nahe der heilquelle erinnert heute noch das sog. paracelsusgebäude aus dem 19. jahrhundert an die vormalige bedeutung von st. moritz als kurort. in kürze entscheidet die gemeinde st. moritz über eine neunutzung des paracelusgebäudes sowie die sanierung des museums, wodurch es möglicherweise auch zu einer innovativen inszenierung und (neu)erforschung der mittelbronzezeitlichen quellfassung und ihres umfeldes kommt. dazu informiert derzeit eine sonderausstellung im engadiner museum, die von 2 vorträgen begleitet wird:
dr. thomas reitmaier, arch. dienst graubünden, die mauritiusquelle und die bronzezeit im engadin. 2. märz 2012, 19 uhr.
dr. mathias seifert, arch. dienst graubünden, die mauritiusquelle. 15. märz 2012, 19 uhr.
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zwei neue termine – ausstellung und tagung 2012
es freut uns, zwei neue termine im zusammenhang mit dem silvretta-projekt bekannt zu geben.
die 2010 mit der zhdk konzipierte und bereits in ardez und galtür erfolgreich präsentierte sonderausstellung “letzte jäger, erste hirten – alpine archäologie in der silvretta” wird in neuem kleid im spätsommer/herbst in chur gezeigt werden:
sonderausstellung, rätisches museum/chur, 30.8. bis 14.10.2012.
ebenfalls im herbst werden wir eine erste tagung veranstalten. unter dem motto “von der wissenschaft zur gastwirtschaft” werden die bisherigen wissenschaftlichen ergebnisse aus dem silvrettaprojekt (archäologie, naturwissenschaften, fernerkundung, historische forschung) sowie die geplanten vermittlungsangebote unserer touristikpartner öffentlich präsentiert und diskutiert. daneben gibt es an zwei halbtagen im rahmen von geführten exkursionen die möglichkeit, unsere untersuchungsgebiete besser kennenzulernen. nähere infos zum programm folgen in kürze.
kolloquium silv.historica “von der wissenschaft zur gastwirtschaft”,
28. bis 30.9.2012, partenen/montafon.
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während die silvretta im winterlichen tiefschlaf/schnee versinkt und von skifahrern erobert wird, laufen die arbeiten unseres archäologischen forschungsprojektes auf verschiedenen ebenen weiter. hier ein kleiner zwischenbericht zu den letzten wochen: bereits im herbst hat sich die projektgruppe unseres teilprojektes „climate change in the alps“ mit den doktoranden, studierenden und vertretern aus innsbruck und zürich an der uni bamberg getroffen, um die forschungen und ergebnisse von 2011 sowie das weitere vorgehen zu diskutieren. die ersten einblicke in 10 000 jahre klima- und siedlungsdynamik in der silvretta sind sehr vielversprechend und werden im april in chur bei einem erneuten treffen vertieft. die projektteile werden laufend auch auf wissenschaftlichen tagungen sowie in ersten publikationen verbreitet, so zuletzt an der feldforschungsbilanz 2011 in hall in tirol. vorgestellt wurde hier auch das neue projekt „ice patches“, das von l. naef als masterarbeit an der uni zürich weiter bearbeitet und auf ein grösseres untersuchungsgebiet ausgedehnt wird. y. alther schreibt ebenfalls an der uni zürich ihre ba-abschlussarbeit zu einem trad. alpwirtschafts/transhumanzsystem (calecc) im veltlin, d. möckli bearbeitet das traditionelle alpgerät aus unserem untersuchungsgebiet – beides sehr wertvolle beiträge für das projekt und wichtige diskussionsgrundlagen für die prähistorischen befunde. in bearbeitung sind auch die 2011 entnommenen bodenproben durch k. kothieringer bzw. i. unkel.
noch ausständig sind die 14c-datierungen der grabungen bzw. neu entdeckten fundstellen vom sommer 2011. auf diese daten aufbauend werden wir unsere mittlerweile 6. feldkampagne im sommer 2012 koordinieren – sie wird in den ersten beiden augustwochen stattfinden und sich auf 2 noch nicht gänzlich abgeschlossene befunde im val urschai sowie auf die neu entdeckten bzw. noch unbekannte gebiete konzentrieren. chr. walser hat die umfangreiche fundstellen/bildatenbank inkl. kartierung in google earth realisiert und strukturiert, sodass wir jetzt einen sehr präzisen überblick über die knapp 200 seit 2007 im gelände dokumentierten fundorte in der silvretta haben. i. zingmann, unser mann in konstanz, treibt schliesslich ein wegweisendes projekt auf dem gebiet der fernerkundung voran: ziel ist hier die teilautomatisierte detektion archäologischer fundstellen auf basis hochauflösender satellitendaten. ein eigenes, derartiges sat-foto besitzen wir seit herbst für unser untersuchungsgebiet, auch dieser projektteil verläuft also sehr zufriedenstellend und konnte an einem workshop unter der leitung von k. lambers ende oktober an der univ. konstanz präsentiert werden.
und schliesslich schreitet auch das interreg-kern-projekt silvretta historica voran – zuletzt hat sich im dez. 2011 im tief verschneiten sargans die contentgruppe aus wissenschaft und tourismus getroffen, um die anstehenden arbeiten für die geplanten tourismusangebote, administratives sowie die für herbst 2012 vorgesehene tagung „silvretta historica“ abzustimmen. dazu gibt es im februar detaillierte informationen.
weitere silvretta-ausblicke auf 2012: in kürze wird unsere publikation „letzte jäger, erste hirten – hochalpine archäologie in der silvretta“ in 3., aktualisierter und erweiterter auflage erscheinen. die dazu passende sonderausstellung, die bereits 2010/11 in ardez bzw. galtür zu sehen war, wird ende august im rätischen museum in chur eröffnet.
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Schlussveranstaltung GPC 2011 – ETH Hönggerberg 8.12.2011
Am kommenden Donnerstag 8. Dezember 2011 werden in einer Schlussveranstaltung die Ergebnisse und Impressionen des Geodätischen Vermessungskurses im Gebiet Plan da Mattun 2011 präsentiert.
Interessierte und Gäste sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.
Datum: Donnerstag 8. Dezember 2011, 17:30
Ort: HIL D 53, ETH Hönggerberg, IGP ETH Zürich
Programm:
17:30 bis 17:45, Präsentation der Endresultate und Ausblick wie die erhobenen Daten weiter verwendet werden.
17:45 bis 18:00, Bericht der Archäologen über die Grabungsarbeiten die im Anschluss an den GPC stattgefunden haben.
Ab 18:00 Aperó und Austausch
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