Mensch Umwelt!

Welche Lebensbedingungen fanden die Menschen in der Silvretta seit der letzten Eiszeit vor? Wie haben sie sich im Laufe der Zeit verändert, und welchen Anteil hatten die Menschen daran? Welche Archive können uns darüber Aufschluss geben? Und können uns Satellitenbilder dabei helfen, solche Archive wie auch archäologische Fundstellen im Hochgebirge zu finden und zu dokumentieren?

Solche Fragen haben uns, ein Team aus Archäologen, Geographen und Informatikern von den Universitäten Bamberg und Konstanz (Projekte Silvretta Historica und Climate Change in the Alps), nun für eine Woche beschäftigt. Dazu haben wir unsere Büros vorübergehend ins Feld verlagert und uns die nördlichen Seitentäler des Inn näher angesehen, und zwar das Gelände selbst wie auch die Fundstellen. Gemeinsam mit den Zürcher und Innsbrucker Kollegen wollen wir auf dieser Grundlage weiter an der Rekonstruktion der Nutzungs- wie auch der Klimageschichte der Region arbeiten, gleichzeitig auch an methodischen Entwicklungen zur archäologischen Prospektion.

Wie die Umwelt den Menschen beeinflusst, haben wir auch selbst sehr direkt erfahren können: von heisser Sonne bis zu kaltem Wind und Schnee hielten diese kurzen Tage die unterschiedlichsten Bedingungen für uns bereit. Wie Marcel sagte: das Wetter ist nicht schlecht, nur wechselhaft!

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Karsten Lambers, Katja Kothieringer, Christoph Walser, Igor Zingman

Über silvretta historica

Ein interdisziplinäres und archäologisches Forschungsprojekt des Archäologischen Dienstes Graubünden sowie der Universität Zürich im Silvrettagebirge zur prähistorischen Besiedlungsgeschichte der Alpen, in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.
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