the joy of *drawing*

des einen (eigentlich nur der EINEN!) freud, des anderen leid:

die zeichnerische dokumentation gehört zum grundhandwerk eines jeden archäologen. gerade in der hochalpinen forschung erweist sie sich als sehr effizient. der wohl wesentlichste vorteil ist das relativ geringe gewicht (stift und papier), das mitgetragen werden muss, was so manchen geschundenen archäologenrücken jubilieren lässt (es sei denn, man schleppt im gegenzug kiloweise erdproben den berg hinunter).

gewichtsvorteil hin oder her – spätestens wenn ein enges und nur schwer zugängliches abri möglichst steingerecht gezeichnet werden soll, hört sich in den meisten fällen der spaß auf, wie yolanda und martin gestern leidlich miterleben mussten.

neben der regulären befunddokumentation werden ausgewählte fundstellen auch mittels photogrammetrie aufgenommen (s. screenshot). dies erspart uns z.t. die ein oder andere (detail-)zeichnung.

apropos zeichnen:

gestern abend stießen noch drei studenten der zürcher hochschule der künste (zhdk) zu unserem team. wie schon in den letzten jahren werden sie zeichnungen für wissenschaftliche visualisierungen, lebensbilder usw. für uns anfertigen und so unsere arbeiten bereichern.

diesen kurzen gedanklichen ausflug in die ‚zauberhafte‘ welt des zeichnens möchte ich mit einem zitat eines us-amerikanischen malers und fernsehmorderators beenden:

„we don’t make mistakes, we just have happy accidents.“ (bob ross – the joy of painting)

christoph walser

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Über silvretta historica

Ein interdisziplinäres und archäologisches Forschungsprojekt des Archäologischen Dienstes Graubünden sowie der Universität Zürich im Silvrettagebirge zur prähistorischen Besiedlungsgeschichte der Alpen, in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.
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