innaufwärts – archäologisches im oberengadin

das engadin ist bekanntlich reich an archäologischen fundstellen. ein überregional bedeutender fund ist die 1907 ausgegrabene und bis heute ausgezeichnet erhaltene quellfassung von st. moritz, errichtet vor ungefähr 3500 jahren. seit seiner bergung ist der einzigartige fundkomplex im engadiner museum ausgestellt. am ursprünglichen fundort nahe der heilquelle erinnert heute noch das sog. paracelsusgebäude aus dem 19. jahrhundert an die vormalige bedeutung von st. moritz als kurort. in kürze entscheidet die gemeinde st. moritz über eine neunutzung des paracelusgebäudes sowie die sanierung des museums, wodurch es möglicherweise auch zu einer innovativen inszenierung und (neu)erforschung der mittelbronzezeitlichen quellfassung und ihres umfeldes kommt. dazu informiert derzeit eine sonderausstellung im engadiner museum, die von 2 vorträgen begleitet wird:

dr. thomas reitmaier, arch. dienst graubünden, die mauritiusquelle und die bronzezeit im engadin. 2. märz 2012, 19 uhr.

dr. mathias seifert, arch. dienst graubünden, die mauritiusquelle. 15. märz 2012, 19 uhr.

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Über silvretta historica

Ein interdisziplinäres und archäologisches Forschungsprojekt des Archäologischen Dienstes Graubünden sowie der Universität Zürich im Silvrettagebirge zur prähistorischen Besiedlungsgeschichte der Alpen, in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.
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