Neue Publikation: Wirtschaft und Handel in den Alpen

Das aktuelle Sonderheft „Wirtschaft und Handel in den Alpen“ der Zeitschrift „Archäologie in Deutschland“ ist ganz der alpinen Archäologie gewidmet – im Kapitel zur frühen Hochweidewirtschaft sind auch Ergebnisse aus dem Silvrettaprojekt zitiert.

Wirtschaft und Handel in den Alpen

Die Alpen bedeuteten für den Menschen schon immer eine Herausforderung. Angelockt hat das an sich recht menschenfeindliche Gebiet aber schon Jäger und Sammler in der Altsteinzeit, die hier auf Beute aus waren. Später drangen Bauern und Hirten in klimatisch begünstigte Alpentäler vor, um im 5. Jahrtausend v. Chr. dann fast den gesamten Alpenraum zu besiedeln. Wie man sich den schwierigen Landschaftsverhältnissen bestens anpasste, um 4000 v. Chr. bereits Hochweiden nutzte und diese sukzessive in eine funktionierende Almwirtschaft einband, zeigen neueste Forschungen. Beachtlich waren seit dem 4. Jahrtausend auch die technischen Leistungen bei der Gewinnung und Verarbeitung von alpinen Bodenschätzen wie Feuerstein, Erz und Salz. Damit verband sich ein umfangreicher Fernhandel, der u.a. den transalpinen Verkehrswegen schon in der Bronzezeit große Bedeutung verlieh und manchem Alpental recht früh einen gewissen Wohlstand bescherte.

Von Andreas Lippert
112 Seiten mit rund 100 farbigen Abbildungen.
21 x 28 cm. Kartoniert

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Über silvretta historica

Ein interdisziplinäres und archäologisches Forschungsprojekt des Archäologischen Dienstes Graubünden sowie der Universität Zürich im Silvrettagebirge zur prähistorischen Besiedlungsgeschichte der Alpen, in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.
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