Erfolgreicher Vortrag in Newcastle

Tracking Prehistoric Pastoralism in Subalpine and Alpine Soils – Preliminary Results of the Montafon and the Silvretta Alps (Austria/ Switzerland)
Katja Kothieringer1, Astrid Röpke2, Thomas Reitmaier3, and Rüdiger Krause4
1 University of Bamberg, Germany
2 University of Cologne, Germany
3 Archaeological Service of the Canton of Grisons, Switzerland
4 Goethe University, Frankfurt, Germany

Subalpine and alpine soils in high mountainous regions of the Alps have been influenced by pastoral activity for thousandsof years. Building on previous palaeoecological, geoarchaeological and archaeological investigations in the Montafon (Austria) and the adjacent Silvretta Alps (Austria, Switzerland), we assume increasing pastoral activity during the Bronze Age. Total phosphate content was measured in subalpine (~1300 -2300 m a.s.l) soils in order to receive more knowledge about past grazing intensity at different altitudes. We mostly selected soils which have been radiocarbon dated by charcoal, if possible charcoal layers. So far, our results suggest that the uppermost topsoil clearly reflects recent pasture activity. Abandoned or less-used pasture areas have lower phosphate values. In the subalpine region of Val Urschai (Silvretta), a mesolithic soil profile at the steepleft flank of the valley, which nowadays is barely used for grazing, shows rather low phosphate concentrations; however, the values indicate pastgrazing of wild animals or livestock. According to our radiocarbon dates, we also have evidence of increased phosphate concentrations in Bronze Age colluvial layers at Bartholomäberg, and maximum phosphate values have been measured in a Bronze Age enclosure in Las Gondas (Silvretta). Additionally, high phosphate concentrations in different colluvial layers at Schafberg, Gargellen (Montafon) can be interpreted aslong-term grazing pressure. Beside tracking former pastoral activity, phosphate concentrations seem to be a suitable parameter to identify palaeosurfaces (fossil A-horizons) and thus help to reconstruct past and present soil formation processes. Measurements of phosphate in alpine soils above 2300 m a.s.l are still pending, first results of which will be presented at the conference.

 

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Käsen auf Alpen hat lange Tradition

Spuren zeigen, dass in den Alpregionen bereits 1000 Jahre vor Christus Milch verarbeitet worden ist.

Milch dient allen neugeborenen «Säugern» als erstes hochwertiges Nahrungsmittel, das in unterschiedlichen Anteilen Eiweisse, Fettsäuren, Kohlenhydrate, Mineralien und Vitamine enthält. Aufgrund dieser besonderen Vorzüge macht sich der Mensch die Milch fast aller seiner domestizierten Haustiere zunutze. Gerade in den Alpentälern der Schweiz stellen  Gewinnung und Verarbeitung der Milch von Kühen, Ziegen und auch von Schafen einen bedeutenden Wirtschaftszweig und eine lebendige Tradition dar, die unter dem Namen «Alpsaison» sogar in die Vorschlagsliste des immateriellen Kulturerbes der Schweiz im Wettstreit um das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Ein Tauschmittel

Der griechische Geograf Strabo (gestorben 23 nach Christus) bezeichnet den Käse der Alpenbewohner als beliebtes Tauschmittel im transalpinen Handel, und nach Plinius dem Älteren (gestorben 79 nach Christus) sollen die Alpenkühe die milchreichsten gewesen sein. Diese zwei Schriftquellen stehen aber keineswegs am Anfang der inneralpinen Milch- und Alpwirtschaft, wie aus neuen Forschungsergebnissen des Bündner Kantonsarchäologen Thomas Reitmaier hervorgeht.

Für die auslaufende Jungsteinzeit und die Bronzezeit des 3. und 2. Jahrtausends vor Christus lässt sich ein inneralpiner Siedlungsausbau nachweisen, der vermutlich durch den Abbau von Kupfererzen im Berner Oberland sowie in den Gebirgskantonen Wallis und Graubünden   vorangetrieben wurde. Durch eine topografisch angepasste Weidenutzung verwandelte sich die heimische Gebirgswelt in eine vom Menschen geprägte Siedlungs- und Kulturlandschaft. Dazu gehören Lagerplätze unter Felsdächern sowie oberflächlich kaum noch sichtbare Hüttenruinen, die infolge der temporären und vor allem der mobilen Wirtschaftsweise nur wenige aussagefähige Funde liefern, sodass die entscheidende Frage nach der frühesten Milchnutzung bisher archäologisch nicht beantwortet werden konnte.

Im bündnerischen Silvrettagebiet konnten in den letzten Jahren oberhalb von 2000m ü.M. wiederholt temporär benutzte Lagerstätten untersucht werden, die sich mit einer mobilen Viehwirtschaft in Verbindung bringen lassen. Unter den Fundstücken fällt eine unerwartet hohe Anzahl von Keramikscherben auf, wovon eine repräsentative Auswahl an der Universität im englischen York nach einer speziellen Messmethode auf organische Rückstände getestet werden konnte. Diese für den inneralpinen Raum allerersten biochemischen Analysen ergaben an einem halben Dutzend dünnwandiger Keramikfragmente aus drei verschiedenen Engadiner Fundstellen den direkten Nachweis von Milchfetten, was bedeutet, dass in diesen Tongefässen aus dem späten 2. und dem frühen 1.Jahrtausend vor Christus Milch erhitzt worden ist. Welche Produkte daraus entstanden sind, lässt sich allein anhand der Keramikscherben, die nur einen begrenzten Teil der Arbeitsabläufe dokumentieren, nicht ermitteln, zumal die typischen alpwirtschaftlichen Geräte aus organischen Materialien bestanden hatten und daher archäologisch in der Regel nicht mehr nachweisbar sind.

Spuren von Alpwirtschaft

Diese neuen Forschungsresultate erlauben weiterführende Schlüsse zur alpinen Milchwirtschaft auf Höhen von über 2000m ü.M. Gegen Ende des 2. und in der anschliessenden ersten Hälfte des 1. Jahrtausends vor Christus treten gleichzeitig in verschiedenen Regionen der schweizerischen Gebirgswelt Spuren einer eigentlichen Alpwirtschaft zutage, die auf eine gezielte Nutzung der alpinen Weideflächen schliessen lassen.

Widerstandsfähige Haustierrassen und die enge Vertrautheit mit der Gebirgstopografie ermöglichten über die eigene Selbstversorgung hinaus sogar eine Überproduktion, wie die zwei erwähnten antiken Autoren später bestätigen. Der Kreis schliesst sich mit dem Hinweis auf den Mineralstoff Salz. Im Salzbergwerk von Hallstatt in Oberösterreich wurden reich verzierte, etwa 10 bis 20 cm lange ovale Rinden- und Spanschachteln aus der Hallstattzeit der Jahre 800 bis 450 vor Christus  gefunden, die zum Teil auf der Innenseite eine kaseinhaltige Kruste aufweisen und mit der Lagerung und dem Transport kleiner ovaler Käseformen in Zusammenhang stehen dürften.

Bedeutung bis heute

Die erstmalige direkte Bestätigung einer alpinen Milchverarbeitung schon in vorchristlichen Jahrhunderten unterstreicht den   Rang des Alpenraums als jahrtausendealte Kulturlandschaft und als Ort der Erhaltung materieller Zeugen einer elementaren Lebens- und Wirtschaftsweise.
Die heutige Alpwirtschaft, die Herstellung von würzigem Käse, die alten Handwerkstechniken und der respektvolle Umgang mit der Natur haben nach Thomas Reitmaier «eine hohe symbolische Bedeutung für die Verwurzelung der Schweiz in ihren Traditionen».
*Der Autor wohnt in Bolligen BE, bis zur Pensionierung  arbeitete er als Konservator/Redaktor in der Abteilung Archäologie am Bernischen Historischen Museum. Nachweis: Thomas Reitmaier: Plurimum lactis Alpinis – Urgeschichtliche Milchwirtschaft in den Alpen. Archäologie der Schweiz 39, 2016.

Quelle: https://www.schweizerbauer.ch/vermischtes/allerlei/kaesen-auf-alpen-hat-lange-tradition-35490.html

 

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URGESCHICHTLICHE TERRASSEN IM UNTERENGADIN

Die Terrassenlandschaft rund um Ramosch im Unterengadin ist ein einzigartiges Zeugnis der Landschafts- und Kulturgeschichte im Alpenraum. Seit 2014 erforscht ein internationales Team ihre URGeschichte und Nutzung, aber auch die Bedeutung der Terrassen für Gegenwart und Zukunft der Region.

Darüber berichten ForscherInnen und Studierende am kommenden Mittwoch in Ramosch.

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Schulhaus, Turnhalle, Ramosch
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luftbild alp fenga, fimbertal, 8.8.2017

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tv-dreharbeiten zur „geschichte der alpen“ im fimbertal/val fenga, silvretta

von montag bis mittwoch waren wir wieder einmal im fimbertal/val fenga, und damit auch zurück auf der heidelberger hütte. grund dafür waren aufwändige filmdreharbeiten für eine 60-minütige tv-dokumentation zur „geschichte der alpen“. im fimbertal wurden dafür die in den letzten 10 jahren entdeckten und untersuchten archäologischen befunde zur prähistorischen alpwirtschaft dokumentiert sowie experimentalarchäologische arbeiten zur frühen käseherstellung im alpenraum. ausgestrahlt wird der film voraussichtlich im kommenden frühjahr als terra-X-folge im zdf sowie auf dem sender ARTE. herzlichen dank an alle, die mit dabei waren!

 

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neues zu den alpen aus der tagespresse

http://mobil.derstandard.at/2000061838233/NeolithischeBauern-kannten-bereits-saisonalen-Viehtrieb

 

Forscher fanden Hinweise auf neolithische Viehhaltung mit drei unterschiedlichen Strategien. Auch alpine Käseherstellung dürfte älter sein als gedacht

Basel/Wien – In der jungsteinzeitlichen Siedlung „Arbon Bleiche 3“ am südlichen Ufer des Bodensees praktizierten Bauern bereits vor rund 5.400 Jahren unterschiedliche Formen der Viehhaltung. Das haben Wissenschafter um Jörg Schibler und Claudia Gerling von der Universität Basel zusammen mit deutschen und britischen Kollegen herausgefunden.

Aus der chemischen Analyse von prähistorischen Rinderzähnen und -knochen von 25 Tieren konnten die Forscher schließen, dass die neolithischen Bauern gleich drei Strategien der Viehhaltung verfolgten. Ein Teil der Rinder wurde demnach ganzjährig in unmittelbarer Nähe der Siedlung gehalten, ein weiterer Teil graste dauerhaft auf entfernten Weiden.

Der dritte Teil der Herde wurde offenbar meist in Siedlungsnähe, aber für einige Monate im Jahr auf entfernteren Weiden gehalten, teilte die Uni Basel am Mittwoch mit. Die Forscher fanden zudem Hinweise darauf, dass diese Rinder die wärmere Jahreszeit in höheren Lagen verbrachten. Dies deute auf eine beginnende alpine Weidewirtschaft hin, schreiben die Wissenschafter im Fachjournal „PLoS One“.

Soziale Unterschiede

Dass die Bauern der Siedlung am Bodenseeufer drei verschiedene Strategien parallel verfolgten, interpretierten die Forscher als Hinweis auf verschiedene soziale Gruppen, die sich auf unterschiedliche Formen der Rinderhaltung spezialisierten. „Es ist möglich, dass es bereits in der Jungsteinzeit unterschiedliche Zugangsrechte zu Weideflächen gab“, sagten Gerling und Schibler. „Um dem zunehmenden Druck auf die lokale Landschaft auszuweichen, brachten die Menschen ihre Tiere in entfernter gelegene Weideregionen.“

Das Dorf „Arbon Bleiche 3“ war etwa 3300 vor unserer Zeitrechnung zwar nur 15 Jahre lang bewohnt, wie frühere Analysen gezeigt haben. Es gilt jedoch als einer der wichtigsten jungsteinzeitlichen Fundorte der Schweiz. Unter anderem, weil hier viele organische Materialien erhalten blieben, beispielsweise Bauhölzer. Diese ließen sich aufs Jahr genau datieren.

Noch frühere Hirten

Diese Ergebnisse decken sich mit einer Studie von Berner Forschern, die kürzlich berichteten, es habe wohl bereits vor 7.000 Jahren Almwirtschaft in der Schweiz gegeben. Sie hatten festgestellt, dass in der Zeit um 5000 vor unserer Zeitrechnung Hirten mit ihren Herden ins Berner Oberland kamen. Das schlossen sie unter anderem aus prähistorischen Funden vom Schnidejoch und aus Seesedimenten aus der Region.

3.000 Jahre alter Käse

Anzeichen für beginnende alpine Käseherstellung hatten andere Wissenschafter zudem auf rund 3.000 Jahre alten Tonscherben gefunden, die in historischen Stätten im heutigen Engadin entdeckt wurden. Aus dieser Zeit stammen auch einfache Steinbauten, die vermutlich von Hirten bewohnt wurden und auf eine zunehmende Nutzung von Bergweiden hindeuten. (APA, red, 28.7.2017)

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Exkursion ALPIN archäologisch – kulinarisch: jetzt anmelden!

ALPIN archäologisch – kulinarisch

DIE Sommerexkursion nach Ftan und in die Silvretta

Am Wochenende 19./20. August 2017 laden wir zu einer Exkursion nach Ftan im Unterengadin ein, mit einem exklusiven Programm zu traditionellen alpinen Wirtschafts- und Kulturtechniken.

Sa. 19. August, ganztags, ab 9.30 Uhr (Treffpunkt Hotel Bellavista, Ftan):

Fahrt mit der Sesselbahn von Ftan nach Prui; Wanderung zur Alp Laret mit Führung durch Dr. Benno Furrer, Leiter Schweizerische Bauernhausforschung; Wanderung über die Alp Valmala ins Val Tasna und weiter zu den archäologischen Fundstellen (lic.phil. Daniel Möckli); Käseapéro auf der Alp Valmala, Wanderung nach Ftan; Tagesverpflegung aus dem Rucksack, alpine Wanderausrüstung beachten.

So. 20. August, ab 9 Uhr (Treffpunt Alte Mühle, Ftan):

Besuch der alten Mühle in Ftan, mit Führung durch Cilgia Florineth; Schaugarten mit alten Kulturpflanzen, Führung durch Peer Schilperoord.

Anschliessend Dorfführung durch Ftan mit Dr. Paul Grimm.

Individuelle Rückreise ab Ftan am Sonntagnachmittag.

Übernachtung in Ftan oder Umgebung, selbständig zu organisieren.

Eine Anzahl an Zimmern ist im Hotel Bellavista in Ftan vorreserviert – bitte bei Reservation diese Exkursion angeben:

info@bellavista-ftan.ch www.bellavista-ftan.ch

Kosten: CHF 60/50 (mit Gästekarte) bzw. CHF 20 (Kinder bis 12 Jahre) für alle Führungen und Eintritt Mühle.

Individuell zu zahlen sind die Transport-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldung bis 14. August per Email an: thomas.reitmaier@adg.gr.ch

Lesetipp:  T. Reitmaier, Letzte Jäger, erste Hirten. Hochalpine Archäologie in der Silvretta (Chur 2012). ISBN: 978-3-906064-05-5.

Erhältlich im Buchhandel sowie beim Somedia Buchverlag.

http://www.berggetreide.ch/  

http://www.heimatschutz.ch/index.php?id=1108  

http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D1529.php

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alpiner grabungsbesuch im trentino

am mittwoch haben wir von chur aus einen raschen abstecher zu unseren „bridern im siden“ gemacht und ein seit mehreren jahren laufendes alpinarchäologisches projekt im val di sole/trentino besucht (Archeologia delle Terre Alte in Val di Sole: il progetto ALPES). auch hier haben sich zuletzt die hinweise auf eine bereits bronzezeitliche beweidung oder gar alpwirtschaftliche nutzung der alpinen gebiete oberhalb 2000 m verdichtet. wir warten gespannt auf die ergebnisse und (hoffentlich!) funde der diesjährigen kampagne.

vielen dank an die kollegen Francesco Carrer/univ. of newcastle und Fabio Cavulli/Univ. Trento.

 

http://laboratoriobagolini.it/?p=6009

http://www.valdisole.net/it/Convegno-Archeologia-e-Cultura/

http://www.unife.it/interfacolta/lm.preistoria/campagne-di-scavo/alpes-val-di-sole-tn

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landWIRTschaft – exkursion lavin

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Hirten – Hütten – Herden

kommende woche gibt’s, auf einladung des „Tübinger Vereins zur Förderung der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie e.V.“ einen vortrag zum silvrettaprojekt an der universität tübingen

Dr. Thomas Reitmaier, Chur

Hirten, Hütten, Herden – Neues zur prähistorischen Alpwirtschaft in der Schweiz

Donnerstag, 13. Juli, 18 Uhr c.t., Universität Tübingen 
Schloss Hohentübingen

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Tracking Prehistoric Pastoralism in Subalpine and Alpine Soils – Preliminary Results of the Montafon and the Silvretta Alps (Austria/ Switzerland)

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Prähistorische Alpwirtschaft. Eine archäologische Spurensuche in der Silvretta (CH/A), 2007–2016

 

brandneu und in diesen tagen erschienen ist ENDLICH ein umfassender wissenschaftlicher beitrag zu den archäologischen arbeiten in der silvretta in den vergangenen 10 jahren. der knapp 50-seitige artikel im „Jahrbuch Archäologie Schweiz“ stellt erstmals detaillierter die archäologischen befunde insbesondere der prähistorischen baustrukturen im val tasna und fimbertal/val fenga vor und setzt die ergebnisse aus der silvretta in einen grösseren kulturgeschichtlichen zusammenhang im alpenraum. ausstehend bleibt die genauere auswertung der komplexen befunde von plan da mattun/val urschai und abri urschai/val urschai, die nur als appetizer publiziert sind.

herzlichen dank einmal mehr an alle kolleginnen und kollegen, die im letzten jahrzehnt an diesen vielfältigen forschungen teilgenommen haben.

https://www.academia.edu/33354093/Pr%C3%A4historische_Alpwirtschaft._Eine_arch%C3%A4ologische_Spurensuche_in_der_Silvretta_CH_A_2007_2016

Keywords: Alpen; Weidewirtschaft; Alpwirtschaft; Viehzucht; Subsistenz; Milch; Graubünden; Bronzezeit; Eisenzeit. – Alpes; économie agro-pastorale; exploitation des alpages; élevage de bétail; subsistance; lait; Grisons; âge du Bronze; âge du Fer. – Alpi; economia pastorale; economia alpestre; allevamento; sussistenza; latte; Grigioni; età del Bronzo; età del Ferro. – Alps; pastoral economy; Alpine pasture; animal husbandry; subsistence; milk; Graubünden; Bronze Age; Iron Age.

Zusammenfassung
Die Frage, seit wann Menschen in den Alpen ihr Vieh auf die höher gelegenen Weidegebiete verschieben, ist ein viel diskutiertes, methodisch komplexes Forschungsgebiet. Von 2007 bis 2016 untersuchte ein interdisziplinäres Projekt im Unterengadin die Ursprünge der sommerlichen Alpwirtschaft. Dabei wurden neben neolithischen sowie bronzezeitlichen Fundstellen drei spätbronzezeitliche bzw. hallstattzeitliche Baustrukturen in über 2000 m Höhe entdeckt. Die Befunde sind als Nachweis für eigentliche Alpwirtschaft in prähistorischer Zeit zu interpretieren. Vergleichsweise viel Keramik erlaubt dabei neben den naturwissenschaftlichen Datierungen eine sichere zeitliche Zuweisung der temporär genutzten Bauten. Weiterführende Analysen bewiesen zudem, dass manche Gefässe für die Verarbeitung von Milch verwendet wurden. Der Beitrag präsentiert die archäologischen Befunde und Funde vor dem Hintergrund prähistorischer Land- und Raumnutzung im Alpenraum.

Résumé
La chronologie du déplacement du bétail en contexte alpin avec pâturages d’altitude est un domaine de recherche complexe sur le plan méthodologique, suscitant de nombreuses discussions. En Basse-Engadine, de 2007 à 2016, un projet interdisciplinaire s’est consacré aux origines de l’exploitation estivale des alpages. Dans ce contexte, outre trois sites datant du Néolithiques et de l’âge du Bronze, on a découvert trois structures architecturales du Bronze final ou du Hallstatt, à plus de 2000 m d’altitude. Elles témoignent de l’exploitation des alpages à l’époque préhistorique. Grâce à la céramique, les édifices utilisés de manière temporaire peuvent être attribués à une fourchette chronologique bien définie, confortée par les datations scientifiques. Des analyses poussées ont révélé que certains récipients ont servi à la transformation du lait. On présente ici les structures et le mobilier archéologiques, dans le contexte d’une exploitation préhistorique du terroir et de l’espace alpin.

Riassunto
La questione dell’origine della transumanza nelle Alpi è un ambito della ricerca molto discusso e metodologicamente complesso. Dal 2007 al 2016 un progetto interdisciplinare si è occupato della questione dell’economia estiva alpestre nell’Engadina Bassa. Durante la ricerca sono stati scoperti, ad oltre 2000 m, accanto a siti del Neolitico e dell’età del Bronzo, tre costruzioni della tarda età del Bronzo e del periodo di Hallstatt. I ritrovamenti indicano come queste strutture siano indizi dell’esistenza di un’attività economica alpestre in epoca preistorica. La ceramica scoperta ha potuto essere datata e ha permesso così di attribuire ad un orizzonte cronologico ben definito gli edifici temporanei rinvenuti. Alcune analisi hanno inoltre indicato come alcuni recipienti siano stati utilizzati per la lavorazione del latte. Il presente contributo illustra i contesti e i reperti archeologici tenendo conto dell’utilizzo del territorio in epoca preistorica nelle Alpi.

Summary
The period in which Alpine dwellers first began to move their livestock to pastureland at higher elevations is a much discussed and methodologically complex question. As part of an interdisciplinary project, the origins of the Alpine summer pasture economy were examined between 2007 and 2016 in the Lower Engadine. Besides Neolithic and Bronze Age sites, three Late Bronze Age and Hallstatt-period constructions were discovered at elevations above 2000 m. The features can be seen as proof of the existence of a prehistoric Alpine pasture economy. Relatively large quantities of ceramic finds, together with scientific dating, have allowed us to securely date the buildings, which were only in use for part of the year. Further analyses showed that some of the vessels had been used to process milk. The paper presents the archaeological finds and features against the background of prehistoric land use and management in the Alpine area.

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summer dairying and the history of upland landscapes…

unser kollege dr. francesco carrer hat vor kurzem an der universität newcastle einen überblick zur frühen alpwirtschaft gegeben, der vortrag ist online, und zwar hier:

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eine traurige nachricht

vor kurzem hat uns eine traurige nachricht erreicht – wilfried hartmann, zuletzt wissenschaftlicher mitarbeiter und doktorand an der ETH Zürich/Institute of Geodesy and Photogrammetry, ist am vergangenen wochenende bei einem bergunfall in den schweizer alpen tödlich verunglückt. wilfried war im sommer 2011 für mehrere wochen mit der ETH am silvrettaprojekt beteiligt und u.a. für die drohnen- und vermessungsflüge im gebiet plan da mattun/val urschai verantwortlich. wir werden seine liebenswürdige, begeisternde art in guter erinnerung behalten. RIP.

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und noch ein ausblick auf den juni!!

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…the Long and Winding Road

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Aprilschnee ist besser als Schafmist

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work in progress: alle 14c-daten aus der silvretta (2007-2016), 6000 BC – 1500 AD

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zur mobilität bronzezeitlicher rinder: neue publikation erschienen!

plüss_abb7geschafft! – vergangene woche konnten wir einen weiteren wissenschaftlichen aufsatz im renommierten fachjournal „Quaternary International“ publizieren. gemeinsam mit kolleginnen der universität basel und southampton haben wir in den letzten zwei jahren die (vertikale) mobilität bronzezeitlicher rinder im unterengadin untersucht. ausgehend von tierknochen aus der siedlung ramosch-mottata haben wir eine serie neuer 14c-datierungen durchgeführt und im anschluss an diesen 3000 bis 3500 jahre alten rinderzähnen die werte des isotops strontium gemessen. variationen dieser werte im verlauf der mittel- bzw. spätbronzezeit interpretieren wir, in zusammenschau mit unseren archäologischen befunden, als veränderungen in der mobilität der rinder, d.h. im weiteren sinne als wandel in der nutzung der damaligen weidegebiete durch die viehherden. damit fügt sich – 10 jahre nach projektbeginn – ein weiterer, methodisch äusserst innovativer baustein in die übergeordnete frage prähistorischer weidenutzung im unterengadin bzw. in der silvretta. soweit bekannt, handelt es sich dabei wiederum um die allerersten Sr-analysen an prähistorischen tierknochen im alpinen raum. hoffentlich findet das pilotprojekt zahlreiche nachfolger, zumal das potential der archäobiologie und der modernen methoden äusserst vielversprechend ist.

herzlichen dank für die unterstützung in diesem projekt an claudia gerling, thomas doppler, alistair w.g. pike, sabine deschler erb, irka hajdas und christoph walser.

Reitmaier, T., et al., Alpine cattle management during the Bronze Age at Ramosch-Mottata, Switzerland, Quaternary International (2017), http://dx.doi.org/10.1016/j.quaint.2017.02.007

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1040618216305134

zur methode:

https://de.wikipedia.org/wiki/Strontiumisotopenanalyse

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Exkursion nach Ftan und in die Silvretta

ALPIN archäologisch – kulinarisch

Eine Sommerexkursion nach Ftan und in die Silvretta

Am Wochenende 19./20. August 2017 laden wir zu einer Exkursion nach Ftan im Unterengadin ein, mit einem exklusiven Programm zu traditionellen alpinen Wirtschafts- und Kulturtechniken.

Sa. 19. August, ganztags, ab 9.30 Uhr (Treffpunkt Hotel Bellavista, Ftan):

Fahrt mit der Sesselbahn von Ftan nach Prui; Wanderung zur Alp Laret mit Führung durch Dr. Benno Furrer, Leiter Schweizerische Bauernhausforschung; Wanderung über die Alp Valmala ins Val Tasna und weiter zu den archäologischen Fundstellen (lic.phil. Daniel Möckli); Käseapéro auf der Alp Valmala, Wanderung nach Ftan; Tagesverpflegung aus dem Rucksack, alpine Wanderausrüstung beachten.

So. 21. August, ab 9 Uhr (Treffpunt Alte Mühle, Ftan):

Besuch der alten Mühle in Ftan, mit Führung durch Cilgia Florineth; Schaugarten mit alten Kulturpflanzen, Führung durch Peer Schilperoord.

Anschliessend Dorfführung durch Ftan mit Dr. Paul Grimm.

Individuelle Rückreise ab Ftan am Sonntagnachmittag.

Übernachtung in Ftan oder Umgebung, selbständig zu organisieren.

Eine Anzahl an Zimmern ist im Hotel Bellavista in Ftan vorreserviert – bitte bei Reservation diese Exkursion angeben:

info@bellavista-ftan.ch www.bellavista-ftan.ch

Kosten: CHF 60/50 (mit Gästekarte) bzw. CHF 20 (Kinder bis 12 Jahre) für alle Führungen und Eintritt Mühle.

Individuell zu zahlen sind die Transport-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldung bis 14. August per Email an: thomas.reitmaier@adg.gr.ch

Lesetipp:  T. Reitmaier, Letzte Jäger, erste Hirten. Hochalpine Archäologie in der Silvretta (Chur 2012). ISBN: 978-3-906064-05-5.

Erhältlich im Buchhandel sowie beim Somedia Buchverlag.

http://www.berggetreide.ch/  

http://www.heimatschutz.ch/index.php?id=1108  

http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D1529.php

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silvretta in atlanta, USA…

Kristin Kruse, Archäologin aus Zürich, ist derzeit an der Georgia State University in Atlanta, GA, USA und präsentiert heute Mittwoch eine gemeinsame Projektarbeit zur Modellierung des Raum- und Flächenbedarfs (Ackerbau/Viehzucht) in der Silvretta.

WEDNESDAY MORNING, March 15th 2017:

Data, Theory, Methods, and Models. Approaching Anthropology and Archaeology through
Computational Modeling Networks/Modeling
Room: SCW 464
Organizers: Stefani Crabtree, Iza Romanowska, undefined undefined, Philip Verhagen

10:50 AM Kruse, Kristin, Spatial Pressure on Alpine Settlements? An Equation Based Case Study in the Silvretta Massif (Switzerland, Canton of Grisons)

Viel Erfolg!

Nähere Infos:

http://caaconference.org/

Programm:

http://caaconference.org/wp-content/uploads/sites/18/2017/03/13.CAA-2017-Program_PDF_Arial.pdf

 

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aviso – vortrag an der uni. tübingen

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im frühsommer geht’s – nach dem workshop im letzten herbst – noch einmal an die universität tübingen mit einem vortrag zu:

 

Hirten, Hütten, Herden – Neues zur prähistorischen Alpwirtschaft in der Schweiz

Dr. Thomas Reitmaier, Archäologischer Dienst Graubünden

13. Juli 2017,  ab 18 Uhr c.t., Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen

 

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herbst 2006!

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der junge edmund hillary kurz vor der everest-erstbesteigung im jamtal

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ein schon historisches dokument

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Galerie

val tasna, april 2007

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guarda 2007

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vorlieben

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wie alles begann… 2007

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das auge des experten

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whiteout, grabung fimbertal, sommer 2010

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Après-Ski 2010

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etwas statistik

herkunft der silvretta-blog-besucher im letzten jahr 2016 – langsam werden wir auch in afrika bekannt, nicht erobert bleibt aber weiterhin terra australis.

immerhin: im vergleich zum vorjahr haben 2016 mehr als doppelt so viele besucherinnen die seite aufgerufen!

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work in progress…

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Vorsicht! Kann Spuren von Alpmilch enthalten – AiD 1/2017

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im aktuellen heft 1/2017 ist nun ein weiterer beitrag zu frühen milchgeschichte mit den spannenden ergebnissen aus dem silvrettaprojekt erschienen.

 

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silvretta

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Prehistoric dry-stone structures at high-altitude in the Alps: social, economic and cultural drivers

Our joint paper presented by Francesco Carrer, Newcastle University, at the annual meeting of the EAA at Vilnius last September…

Author – Dr. Carrer, Francesco, Newcastle University, Newcastle upon Tyne, United Kingdom (Presenting author)
Co-author(s) – Walsh, Kevin, University of York, York, United Kingdom
Co-author(s) – Reitmaier, Thomas, Archaeological Service of the Canton of Grisons, Chur, Switzerland

 

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letzte exemplare – sehr bald vergriffen!

Reitmaier, Thomas (Hrsg.)

Letzte Jäger, erste HirtenHochalpine Archäologie in der Silvretta

ISBN: 978-3-906064-05-5
Umfang: 296 Seiten
Einband: Paperback
Erschienen: September 2012
Reihe: Archäologie Graubünden , Band 1

 

zu bestellen hier oder in jeder buchhandlung:

http://www.somedia-buchverlag.ch/gesamtverzeichnis/letzte-jaeger-erste-hirten/

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AVISO -Frühe Alpwirtschaft, Beitrag AiD

in der kommenden ausgabe 6/2016 der zeitschrift „Archäologie in Deutschland“ gibt’s einen längeren beitrag über die urgeschichtliche alp- und milchwirtschaft in der schweiz auf basis unserer langjährigen untersuchungen in der silvretta.

ab 15. november an den meisten kiosken in deutschland erhältlich!

https://www.aid-magazin.de/startseite.html

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national geographic – here we go

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las gondas 2016 – work in progress

schon seit mehr als einem monat haben wir die neuen 14c-daten unserer grabung im gebiet las gondas vom august 2016 – die pferchanlage wurde demnach definitiv bereits in prähistorischer zeit angelegt, datierungen weisen einmal mehr ins 2. und 1. jahrtausend v. chr. kommende woche beginnt die eigentliche auswertung und aufbereitung für die finale publikation…

 

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ein vortrag in: brasilien!

Thanks to our colleague B. Dietre we will present a joint paper at the:

XIV International Palynological Congress – X International Organisation of Palaeobotany Conference, 23-28 Oct 2016, in Salvador, capital of Bahia State, Brazil.

TUESDAY- 25.Oct.2016

SS5 – Ecological insights from palynological and macrofossil analysis of Quaternary deposits

Organizers: Simon Brewer, Thomas Giesecke & Petr Kuneš

15:00-15:20

Benjamin Dietre; Christoph Walser; Karsten Lambers; Thomas Reitmaier; Jean Nicolas Haas

Impact of agro-pastoralism on the biodiversity of the alpine landscapes of the Central Alps since the last 6,000 years

Bahia Othon Palace, Av. Oceânica, 2294 – Ondina | Salvador – BA, 40170-010.

http://www.ipciopcbrazil.com/

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servus SCHNEEKANONE! – alpenwahnsinn

http://www.zdf.de/planet-e/planet-e.-dokumentation-wahnsinn-alpen-zwischen-massentourismus-und-bergidylle-45587156.html

 

 

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Silvretta goes national geographic…

coming soon – stay tuned!

 

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Gunst/Ungunst: Nutzung und Wahrnehmung von (Marginal-)Räumen

Gunst/Ungunst: Nutzung und Wahrnehmung von (Marginal-)Räumen

Interdisziplinärer und internationaler Workshop, 28. und 29.10.2016, Tübingen

Schloss Hohentübingen, Institut für Klassische Archäologie, Raum 165 (Rundturm)

Organisation:

SFB 1070 RESSOURCENKULTUREN

Teilprojekt B02: Gunst/Ungunst – Ressourcenerschließung in Marginalräumen

Priv.-Doz. Dr. Thomas Knopf, Dr. Peter Kühn, Prof. Dr. Thomas Scholten

Samstag, 29. Oktober 2016, 11 Uhr:

montes horribiles, montagne exceptionnelle – Alpines Leben am Rande der Ökumene

Thomas Reitmaier, Chur

Nähere Infos gibt’s hier:

http://www.uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/sonderforschungsbereiche/sfb-1070/news/newsfullview-news/article/workshop-gunstungunst-nutzung-und-wahrnehmung-von-marginal-raeumen.html

Programm:

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bald geht’s ans eingemachte, murmeltier

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Innsbrucker Nachrichten, 23.9.1905

Aus dem Paznauntal wird geschrieben: Am 20. Sep halb 7 Uhr abends gelang es dem Titular-Respizienten Matthias Padöller und dem Oberaufseher Andrä Michaeler der Finanzwachabteilung Galtür, bei stürmischer Witterung nach längerem Auflauern auf dem Futschölpass in 3045 Meter Höhe einen Schmuggler abzufassen. Dieser führte 21 Kilogramm Kaffee roh und 5,3 Kilogramm Zucker raffiniert mit sich. Die beiden Finanzwachleute mussten hiebei den durch anhaltenden Regen hochangeschwollenen und sehr reißenden Gletscherbach durchwaten.

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19.9.1991…

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landwirtschaft in der eisenzeit – vortrag in münster

zwei vorträge gibt’s am 19.9. im schönen münster, im rahmen der

29. Jahressitzung der AG Eisenzeit

bei der Tagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung am 19. & 20. September 2016 in Münster

LANDwirtschaft | LANDnutzung –

Aspekte der Aneignung und Ökonomie ländlicher Ressourcen im eisenzeitlichen Mitteleuropa

Thomas Reitmaier, Francesco Carrer, Oliver E. Craig & Kevin Walsh:

Kann Spuren von Milch enthalten – Eisenzeitliche Alpwirtschaft im Unterengadin (Graubünden, Schweiz).

Kristin Kruse, Thomas Reitmaier:

Inneralpine Viehwirtschaft und Siedlungsgröße in der Eisenzeit: Szenarioevaluation am Beispiel Ramosch-Mottata (Unterengadin, Graubünden/Schweiz)

http://www.ag-eisenzeit.de/

http://www.archaeologenkongress.de/

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coming soon – neuer beitrag zur frühen alpmilch

Thomas Reitmaier, Plurimum lactis Alpinis – Urgeschichtliche Milchwirtschaft in den Alpen. archäologie schweiz 39.2016.3, 24-29.

http://www.archaeologie-schweiz.ch/ZEITSCHRIFT-as.102.0.html

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noch mal alter käse – diesmal aus dänemark!

http://sciencenordic.com/burnt-cheese-casts-light-3000-year-old-family-Drama

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Archäokulinarik aktuell

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Marmite, Ess- und Trinkkultur, findet sich ein interessanter Beitrag zur Archäokulinarik. Unter den archäologischen Food-Funden der Schweiz werden auch zwei Beispiele aus dem Silvrettaprojekt präsentiert. Herzlichen Dank an die Redaktion für das Interesse an unserer Arbeit…

http://www.marmite.ch/

 

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sommerexkursion unterengadin – last minute-plätze

für die exkursion zu alpinen wirtschafts- und kulturtechniken am kommenden wochenende 20./21.08.wie auch im hotel bellavista in ftan  gibt es noch wenige freie plätze – anmeldungen direkt an:

thomas.reitmaier@adg.gr.ch

das genaue programm gibt’s hier:

guidle.com/vig4vH

Alte Mühle in Ftan

 

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